All the world´s a stage,
And all the men and women merely players.

W. Shakespeare, As you like it

Ja, nun also Shakespeare. Für das kommende Schuljahr hat sich das Kollegitheater eine Annäherung an das englische Theatergenie vorgenommen. Die Wahl fiel dabei auf "Wie es euch gefällt", eine Komödie über Identität, Geschlechterrollen, Ausstieg und Utopie.

Da gibt es den Bereich des Hofes, eine reglementierte und kalte Welt, seit Herzog Frederick seinen Bruder vertrieben hat und nun selbst mit eiserner Hand regiert. Kein Ort für freiheitsliebende Gemüter also und so macht sich nach einigen unschönen Intrigen bald eine bunt gemischte Gruppe auf in den Ardenner Wald, wohin sich auch schon der vertriebene Herzog zurückgezogen hat. Dieser Wald ist eine Art utopischer Bereich, eine Künstlerkolonie, Aussteiger-Zuflucht - ein Ort der Verwandlung und Anarchie. In seinem Bannkreis wird verführt und verzaubert, Köpfe werden verdreht, mit Identitäten wird gespielt, ja man kann sogar sagen: Hier zeigt sich erst die Notwendigkeit zu spielen und spielend der Welt zu begegnen: All the world's a stage.

17 Schülerinnen und Schüler proben unter der Leitung von Klaus Opilik und Georg Suter, Michael Schlüssel zeichnet verantwortlich für das musikalische Konzept. Auch dieses Jahr werden die Aufgaben im Bereich Licht und Ton von interessierten Schülern übernommen.

Produktionsdetails

Regie Klaus Opilik, Georg Suter
Musikalisches Konzept Michael Schlüssel

In diesem Produktionsarchiv sind unsere bisherigen Theater- und Opernprojekte aufgelistet. Ein Klick auf einen beliebigen Titel führt zur jeweiligen Detailseite mit Bildern, Aufführungsdaten und weiteren Inhalten. Für genauere Auskunft oder weiterführendes Material über vergangene Projekte stehen wir jederzeit via Kontakt zur Verfügung.

Bisherige Produktionen

2011: Peer Gynt | Stück mit Musik | von Beate Rüter frei nach Henrik Ibsen

Das Stück erzählt die Geschichte vom jungen Bauernburschen Peer, der vom Totenbett seiner Mutter Aase in die weite Welt zieht - aus Abenteuerlust, vor allem aber auf der Suche nach der eigenen Identität. So verlässt er Solveig, die ihn liebt, und heisst sie, auf ihn zu warten - er geht "aussen herum" um die halbe Welt. Er begegnet seltsamen Trollen, verfällt der Tochter des Trollkönigs, wird reich durch Sklavenhandel in Afrika, träumt davon, durch sein Geld zum Kaiser der Welt zu werden und landet schließlich in Kairo im Irrenhaus. Als alter Mann und unerkannt kehrt Peer nach Hause zurück. Er erfährt, dass man ihn für tot hält, einzig Solveig wartet auf ihn.

2010: Alice im Wunderland | Stück mit Musik nach L. Caroll von R. Schimmelpfennig.

Alice im Wunderland ist ein Kinderbuchklassiker, der aufgrund seiner Vielschichtigkeit freilich für alle Altersstufen Interessantes und Spannendes zu bieten hat. Alice landet in einer traumartigen Unterwelt, die voller Absurditäten und Paradoxa ist. Sie erlebt die merkwürdigsten Abenteuer und begegnet den seltsamsten Wesen wie dem Hutmacher, der Grinsekatze oder Humpty Dumpty. Herkömmlich Ordnungssysteme sind aufgehoben und Alice, in den Grundfesten ihrer Identität erschüttert, steht vor der Frage: Wer bin ich eigentlich?

2009: Eine Odyssee | Stück mit Musik frei nach Homer.

Die Odyssee entstand vor mehr als 2800 Jahren und gehört zu den wohl einflussreichsten Werken der abendländischen Literatur. Menschliche Irrwege und Krisen aller Art, Trouble im Götterhimmel, Intrigen, Theaterdonner und die Frage hinter allem: Wer braucht hier wen? Die Götter die Menschen oder die Menschen die Götter?

2008: Abu Hassan | Singspiel in einem Akt.

Abu Hassan, ein sympathischer Taugenichts in finanziellen Nöten, heckt zusammen mit seiner Frau Fatime einen haarsträubenden Plan aus, um zu Geld zu kommen.

2008: Frühlings Erwachen | Stück mit Musik.

Franz Wedekinds Drama macht die Wirrungen und Nöte der Pubertät in einer für die damalige Zeit sehr provozierenden Weise zum Thema.

2007: Linie 1 | Musikalische Revue.

Eine junge Ausreisserin aus der Provinz landet sechsuhrvierzehn am Bahnhof Zoo, auf der Suche nach ihrem ‚Märchenprinzen’, einem Berliner Rockmusiker.

2006: Die Dreigroschenoper | Stück mit Musik.

Für das Jubiläumsjahr bringt das Schultheater der KKS das legendäre Werk von Bert Brecht und Kurt Weill auf die Kollegi-Bühne.
Newsletter
Aktuelles

GV 2011

Am 20. Oktober 2011 hat unsere diesjährige Generalversammlung stattgefunden.

Wir möchten allen Anwesenden herzlich für Ihren Beitrag danken und freuen uns, unseren neuen Vorstand vorstellen zu dürfen. Für das kommende Vereinsjahr sind dies (neu):

Rahel Heini (Präsidentin)
Janine Gerber (Aktuarin)
Lukas Weber (Gesellschaftliches)
Aaron Gwerder (Beisitzer)

Weitere Informationen sind auf unserer Vereinsseite verfügbar.

Zeitungsartikel zu «Peer Gynt»

Neben vielen guten Erinnerungen und zahlreichen Facebook-Fotos freuen wir uns besonders über das positive Medienecho unserer vergangenen Theaterproduktion. Einen Zeitungsbericht der NSZ gibt's hier als PDF zur Ansicht. Vielen herzlichen Dank an alle Zuschauer und Mitwirkenden!

Verfolge uns auf facebook!